Hawesko meldet vorläufige Zahlen

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Hawesko meldet vorläufige Zahlen

(January 24, 2013)

– Umsatz 2012 steigt um 9 % auf € 449 Mio.

– EBIT bei ca. € 25,9 Mio. erwartet (Vorjahr: € 26,7 Mio.)

– 2013: Fortsetzung des Wachstums

Hamburg, 24. Januar 2013. Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG (HAW, HAWG.DE, DE0006042708) gibt heute die vorläufigen Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr (1.1. bis 31.12.2012) bekannt. Der Konzernumsatz (ohne Steuern) erhöhte sich um 9,0 % auf € 448,6 Mio. (2011: € 411,4 Mio.). Besonders kräftig wuchs dabei das Versandhandelssegment mit 34,4 % – vor allem durch die Ersteinbeziehung des Spanienwein-Spezialisten Wein & Vinos. Auch das Segment Facheinzelhandel (Jacques‘ Wein-Depot) konnte sein Geschäft ausweiten, und zwar um 3,8 % bzw. um 2,4 % bei vergleichbarer Fläche. Das Segment Großhandel verbuchte wie erwartet einen rückläufigen Jahresumsatz (-2,6 %) aufgrund des Nachfragestillstands bei Spitzenbordeauxweinen im fernen Osten und dessen Auswirkung auf die auf die im Bordeaux ansässige Tochtergesellschaft Château Classic.

Der Anteil des in Deutschland erzielten Konzernumsatzes betrug 89 % (Vorjahr: 86 %) des Gesamtumsatzes und erhöhte sich absolut um 12,9 % gegenüber dem Vorjahr. Der Weinmarkt in Deutschland insgesamt ist nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) 2012 lediglich um 1,2 % gewachsen. Somit ist es Hawesko ein weiteres Mal gelungen, Marktanteile hinzuzugewinnen.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) des Hawesko-Konzerns bewegt sich nach vorläufiger Berechnung im Bereich von € 25,9 Mio. (Vorjahr: € 26,7 Mio.). Für das Finanzergebnis wird voraussichtlich ein Ertrag von € 2,4 Mio. ausgewiesen (Vorjahr: Aufwand von € 0,5 Mio.), der sich hauptsächlich aus der Neubewertung einer finanziellen Verbindlichkeit nach IAS 39 ergibt. Dieser Vorgang beeinflusst auch die Steuerquote: Anstelle des bisher erwarteten Niveaus von 31 % wird nun von einer Quote von 27 % ausgegangen. Somit dürfte sich der Konzernjahresüberschuss nach Steuern und Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter aus heutiger Sicht im Bereich von € 20,3 Mio. bzw. zirka € 2,26 pro Aktie bewegen. Damit liegt er über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums, das € 17,9 Mio. bzw. € 1,99 pro Aktie betragen hatte. Der Hawesko-Konzernabschluss wird im März 2013 testiert und dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt.

Bisher war der Hawesko-Vorstand für das Geschäftsjahr 2012 von einer Umsatzsteigerung um ca. 10 % und einem Konzern-EBIT in der Größenordnung von € 28,5 Mio. ausgegangen. Das Unterschreiten dieser Ziele ist auf einen untypischen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts zurückzuführen: Sehr späte Auftragseingänge im Segment Versandhandel hatten zur Folge, dass Umsätze teilweise nicht realisiert werden konnten. Gleichzeitig waren die Bemühungen, den Rückstand rechtzeitig vor den Feiertagen aufzuholen, mit zusätzlichen Aufwendungen verbunden.

Für 2013 geht der Vorstand von einer weiteren Umsatzsteigerung sowie von einer Erhöhung des EBIT gegenüber 2012 aus. Alexander Margaritoff, Vorstandsvorsitzender: ‚Im laufenden Geschäftsjahr 2013 setzen wir die Arbeit an neuen Konzepten für das Online-Geschäft im Versandhandelssegment fort und treiben die Verzahnung von On- und Offline-Geschäft im Facheinzelhandel weiter voran. Im Großhandel erweitern wir unsere Auslandspräsenz durch eine jüngst abgeschlossene arrondierende Akquisition in der Westschweiz. Durch diese und weitere Initiativen wird es uns gelingen, den Kurs eines profitablen nachhaltigen Wachstums konsequent weiter fortzusetzen.‘

Die Hawesko Holding AG ist führender Anbieter von qualitativ hochwertigen Weinen und Champagnern. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte sie – über ihre drei Vertriebskanäle Weinfacheinzelhandel (Jacques‘ Wein-Depot), Großhandel (Wein Wolf und CWD Champagner- und Wein-Distributionsgesellschaft) und Versandhandel (insbesondere Hanseatisches Wein- und Sekt-Kontor) – einen Umsatz von € 411 Mio. und beschäftigte rund 750 Mitarbeiter. Die Aktien der Hawesko Holding AG werden außer an der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg im SDAX der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Quelle: EQS


Hawesko meldet vorläufige Zahlen

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Hawesko meldet vorläufige Zahlen

(January 24, 2013)

– Umsatz 2012 steigt um 9 % auf € 449 Mio.
– EBIT bei ca. € 25,9 Mio. erwartet (Vorjahr: € 26,7 Mio.)
– 2013: Fortsetzung des Wachstums

Hamburg, 24. Januar 2013. Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG (HAW, HAWG.DE, DE0006042708) gibt heute die vorläufigen Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr (1.1. bis 31.12.2012) bekannt. Der Konzernumsatz (ohne Steuern) erhöhte sich um 9,0 % auf € 448,6 Mio. (2011: € 411,4 Mio.). Besonders kräftig wuchs dabei das Versandhandelssegment mit 34,4 % – vor allem durch die Ersteinbeziehung des Spanienwein-Spezialisten Wein & Vinos. Auch das Segment Facheinzelhandel (Jacques‘ Wein-Depot) konnte sein Geschäft ausweiten, und zwar um 3,8 % bzw. um 2,4 % bei vergleichbarer Fläche. Das Segment Großhandel verbuchte wie erwartet einen rückläufigen Jahresumsatz (-2,6 %) aufgrund des Nachfragestillstands bei Spitzenbordeauxweinen im fernen Osten und dessen Auswirkung auf die auf die im Bordeaux ansässige Tochtergesellschaft Château Classic.

Der Anteil des in Deutschland erzielten Konzernumsatzes betrug 89 % (Vorjahr: 86 %) des Gesamtumsatzes und erhöhte sich absolut um 12,9 % gegenüber dem Vorjahr. Der Weinmarkt in Deutschland insgesamt ist nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) 2012 lediglich um 1,2 % gewachsen. Somit ist es Hawesko ein weiteres Mal gelungen, Marktanteile hinzuzugewinnen.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) des Hawesko-Konzerns bewegt sich nach vorläufiger Berechnung im Bereich von € 25,9 Mio. (Vorjahr: € 26,7 Mio.). Für das Finanzergebnis wird voraussichtlich ein Ertrag von € 2,4 Mio. ausgewiesen (Vorjahr: Aufwand von € 0,5 Mio.), der sich hauptsächlich aus der Neubewertung einer finanziellen Verbindlichkeit nach IAS 39 ergibt. Dieser Vorgang beeinflusst auch die Steuerquote: Anstelle des bisher erwarteten Niveaus von 31 % wird nun von einer Quote von 27 % ausgegangen. Somit dürfte sich der Konzernjahresüberschuss nach Steuern und Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter aus heutiger Sicht im Bereich von € 20,3 Mio. bzw. zirka € 2,26 pro Aktie bewegen. Damit liegt er über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums, das € 17,9 Mio. bzw. € 1,99 pro Aktie betragen hatte. Der Hawesko-Konzernabschluss wird im März 2013 testiert und dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt.

Bisher war der Hawesko-Vorstand für das Geschäftsjahr 2012 von einer Umsatzsteigerung um ca. 10 % und einem Konzern-EBIT in der Größenordnung von € 28,5 Mio. ausgegangen. Das Unterschreiten dieser Ziele ist auf einen untypischen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts zurückzuführen: Sehr späte Auftragseingänge im Segment Versandhandel hatten zur Folge, dass Umsätze teilweise nicht realisiert werden konnten. Gleichzeitig waren die Bemühungen, den Rückstand rechtzeitig vor den Feiertagen aufzuholen, mit zusätzlichen Aufwendungen verbunden.

Für 2013 geht der Vorstand von einer weiteren Umsatzsteigerung sowie von einer Erhöhung des EBIT gegenüber 2012 aus. Alexander Margaritoff, Vorstandsvorsitzender: ‚Im laufenden Geschäftsjahr 2013 setzen wir die Arbeit an neuen Konzepten für das Online-Geschäft im Versandhandelssegment fort und treiben die Verzahnung von On- und Offline-Geschäft im Facheinzelhandel weiter voran. Im Großhandel erweitern wir unsere Auslandspräsenz durch eine jüngst abgeschlossene arrondierende Akquisition in der Westschweiz. Durch diese und weitere Initiativen wird es uns gelingen, den Kurs eines profitablen nachhaltigen Wachstums konsequent weiter fortzusetzen.‘

Die Hawesko Holding AG ist führender Anbieter von qualitativ hochwertigen Weinen und Champagnern. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte sie – über ihre drei Vertriebskanäle Weinfacheinzelhandel (Jacques‘ Wein-Depot), Großhandel (Wein Wolf und CWD Champagner- und Wein-Distributionsgesellschaft) und Versandhandel (insbesondere Hanseatisches Wein- und Sekt-Kontor) – einen Umsatz von € 411 Mio. und beschäftigte rund 750 Mitarbeiter. Die Aktien der Hawesko Holding AG werden außer an der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg im SDAX der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Quelle: EQS


Original-Research: Hawesko Holding AG (von GSC Research GmbH)

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Original-Research: Hawesko Holding AG – von GSC Research GmbH

Aktieneinstufung von GSC Research GmbH zu Hawesko Holding AG

Unternehmen: Hawesko Holding AG
ISIN: DE0006042708

Anlass der Studie: Neun-Monats-Zahlen 2012
Empfehlung: Halten
seit: 30.11.2012
Kursziel: 40,00 Euro
Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten
Letzte Ratingänderung: Kaufen auf Halten am 31.05.2012
Analyst: Thorsten Renner

Schwächeres drittes Quartal
 
Auch wenn sich die Stimmung im dritten Quartal abkühlte, zeigte sich der
deutsche Weinmarkt seit Jahresbeginn in einer guten Verfassung. Zwar
verringerte sich die abgesetzte Menge um 0,2 Prozent, wertmäßig legte der
deutsche Weinmarkt aber um 3,8 Prozent zu. Vor diesem Hintergrund
verzeichnete auch Hawesko eine erneute Umsatzausweitung. Im dritten Quartal
stiegen die Umsätze um 4,8 Prozent auf 92,3 (Vj. 88,1) Mio. Euro. Dabei
präsentierten sich die einzelnen Segmente jedoch in einer unterschiedlichen
Verfassung.
 
Dämpfend wirkt derzeit die Geschäftsentwicklung bei hochwertigen und
älteren Bordeauxweinen. Im Stammgeschäft präsentiert sich Hawesko aber
weiter in guter Verfassung. Positiv läuft auch das Pilotprojekt in
Schweden, spätestens im kommenden Jahr soll der Break-Even erreicht werden.
Für die zunehmende Bedeutung des Einkaufs im Internet ist Hawesko ebenfalls
gut gerüstet und testet mit verschiedenen neuen Websites die Akzeptanz des
Interneteinkaufs.
 
Wenngleich wir unsere Prognosen geringfügig nach unten angepasst haben,
behalten wir unser Rating „Halten“ bei einem Kursziel von 40 Euro bei.
Speziell in den turbulenten Börsenzeiten bleibt die Hawesko-Aktie
angesichts der geringen Zyklik ein sehr solides Investment. Darüber hinaus
bietet Hawesko dem Anleger eine steuerfreie Dividendenrendite von 4,3
Prozent, was vor dem Hintergrund kaum noch vorhandener sicherer
zinsbringender Anlagemöglichkeiten eine sehr gute Kursabsicherung
darstellt.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:
http://www.more-ir.de/d/11816.pdf

Kontakt für Rückfragen
GSC Research GmbH
Pempelforter Str. 47
40211 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211 / 17 93 74 – 0
Fax: +49 (0) 211 / 17 93 74 – 44
Email: info@gsc-research.de
Internet: www.gsc-research.de

——————-übermittelt durch die EquityStory AG.——————-

Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung
oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.

Quelle: EQS


Hawesko: Erfolgreich integrierte Akquisition stützt Konzernwachstum

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Hawesko: Erfolgreich integrierte Akquisition stützt Konzernwachstum

(November 06, 2012)

Hamburg, 6. November 2012. Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG (HAW GR, HAWG.DE, DE0006042708) veröffentlichte heute ihren Bericht über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2012 sowie die Zahlen für das dritte Quartal. Im Quartalszeitraum 1. Juli bis 30. September stieg der Konzernumsatz vor Umsatzsteuer um 5 % gegenüber dem Vorjahresquartal (€ 88,1 Mio.) auf € 92,3 Mio. Die Steigerung kam hauptsächlich aus dem Versandhandels-Segment, wo die Erstkonsolidierung des Spanienwein-Spezialisten Wein & Vinos zu einem Umsatzanstieg von 33 % führte. Im Segment Facheinzelhandel (Jacques‘ Wein-Depot) konnte der Umsatz um 1 % ausgeweitet werden. Das Großhandels-Segment musste dagegen einen Umsatzrückgang infolge der deutlich geringeren weltweiten Nachfrage nach älteren Bordeauxweinen hinnehmen. Diese insbesondere von Ostasien ausgehende Entwicklung betrifft primär die Tochtergesellschaft Château Classic: Der Segment-Umsatz ging trotz Steigerungen in der Schweiz und eines stabilen Deutschlandgeschäfts um 8 % gegenüber dem Vorjahresquartal zurück. Das operative Konzernergebnis (EBIT) sank im dritten Quartal 2012 auf € 1,9 Mio. (Vorjahr: € 3,6 Mio.). Grund hierfür sind der Umsatzrückgang bei Château Classic sowie verstärkte Investitionen in den Geschäftsausbau, etwa in Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung von Carl Tesdorpf – Weinhandel zu Lübeck oder der generellen Ausweitung der E-Commerce-Aktivitäten. Der Konzernüberschuss nach Steuern und Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter für das Quartal belief sich auf € 1,2 Mio. bzw. € 0,13 pro Aktie (Vorjahresquartal: € 2,3 Mio. bzw. € 0,25 pro Aktie).

Im Neun-Monats-Zeitraum (Januar bis September) 2012 konnte der Umsatz des Hawesko-Konzerns um 10 % gegenüber dem Vorjahr (€ 276,1 Mio.) auf € 304,7 Mio. ausgeweitet werden.  Das operative Ergebnis (EBIT) der Hawesko Holding AG für das Dreivierteljahr beziffert sich auf € 13,9 Mio. Es stieg damit um 2 % gegenüber der gleichen Vorjahresperiode. Das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter lag mit € 8,8 Mio. bzw. € 0,98 pro Aktie auf dem Vorjahresniveau von € 8,9 Mio. bzw. € 0,99 pro Aktie.

Die Nachfrage für Spitzen-Bordeauxweine der Jahrgänge vor 2009 bleibt weltweit sehr ruhig und es sind derzeit keine Anzeichen für eine baldige Erholung erkennbar. Diese Entwicklung betrifft vor allem die Aussichten für die im Bordeaux ansässige Tochter Château Classic, die im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von knapp € 27 Mio. erzielte. Entsprechend seiner gegenwärtigen Einschätzung geht der Vorstand davon aus, dass Château Classic 2012 einen Umsatz von € 10 Mio. nicht überschreiten wird. Für den Rest des Konzerns stellt Deutschland das Hauptabsatzgebiet dar. Hier werden sowohl die konjunkturellen als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin als gut eingeschätzt. Diese Einschätzung trifft auch auf die Absatzgebiete Schweden und Schweiz zu.

Aus Sicht des Hawesko-Vorstands ändern sich die Zielmarken gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2011 nur geringfügig: Er rechnet mit einem Anstieg des Konzernumsatzes um 10 % gegenüber dem Vorjahr (€ 411 Mio.). Bei der EBIT-Marge geht er nunmehr davon aus, dass der Vorjahreswert (6,5 %) nicht übertroffen wird. Nach heutiger Einschätzung des Vorstands ist mit einem Konzern-EBIT in der Größenordnung von € 28,5 Mio. (nach € 26,7 Mio. im Vorjahr) zu rechnen, wobei ein normaler Verlauf des wichtigen Weihnachtsgeschäfts im vierten Quartal vorausgesetzt wird. Der Vorstand rechnet mit einem Free-Cashflow nach der Auszahlung für den Erwerb von Wein & Vinos in der Größenordnung von € 2-4 Mio. für 2012.

Vorstandsvorsitzender Alexander Margaritoff: ‚Unsere ursprünglich noch höheren Umsatz- und Ergebniserwartungen für den Neun-Monats-Zeitraum wurden vor allem aufgrund der nach wie vor sehr verhaltenen Nachfrage nach älteren Bordeauxweinen nicht erreicht. Unsere positiven Annahmen für die anderen Konzernbereiche halten wir hingegen aufrecht. Wir konzentrieren uns jetzt voll auf die wichtigste Saison des Jahres und peilen auch für 2013 weitere Steigerungen von Umsatz und Gewinn an.‘

Quelle: EQS


Hawesko: Erfolgreich integrierte Akquisition stützt Konzernwachstum

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Hawesko: Erfolgreich integrierte Akquisition stützt Konzernwachstum

(November 06, 2012)

Hamburg, 6. November 2012. Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG (HAW GR, HAWG.DE, DE0006042708) veröffentlichte heute ihren Bericht über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2012 sowie die Zahlen für das dritte Quartal. Im Quartalszeitraum 1. Juli bis 30. September stieg der Konzernumsatz vor Umsatzsteuer um 5 % gegenüber dem Vorjahresquartal (€ 88,1 Mio.) auf € 92,3 Mio. Die Steigerung kam hauptsächlich aus dem Versandhandels-Segment, wo die Erstkonsolidierung des Spanienwein-Spezialisten Wein & Vinos zu einem Umsatzanstieg von 33 % führte. Im Segment Facheinzelhandel (Jacques‘ Wein-Depot) konnte der Umsatz um 1 % ausgeweitet werden. Das Großhandels-Segment musste dagegen einen Umsatzrückgang infolge der deutlich geringeren weltweiten Nachfrage nach älteren Bordeauxweinen hinnehmen. Diese insbesondere von Ostasien ausgehende Entwicklung betrifft primär die Tochtergesellschaft Château Classic: Der Segment-Umsatz ging trotz Steigerungen in der Schweiz und eines stabilen Deutschlandgeschäfts um 8 % gegenüber dem Vorjahresquartal zurück. Das operative Konzernergebnis (EBIT) sank im dritten Quartal 2012 auf € 1,9 Mio. (Vorjahr: € 3,6 Mio.). Grund hierfür sind der Umsatzrückgang bei Château Classic sowie verstärkte Investitionen in den Geschäftsausbau, etwa in Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung von Carl Tesdorpf – Weinhandel zu Lübeck oder der generellen Ausweitung der E-Commerce-Aktivitäten. Der Konzernüberschuss nach Steuern und Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter für das Quartal belief sich auf € 1,2 Mio. bzw. € 0,13 pro Aktie (Vorjahresquartal: € 2,3 Mio. bzw. € 0,25 pro Aktie).

Im Neun-Monats-Zeitraum (Januar bis September) 2012 konnte der Umsatz des Hawesko-Konzerns um 10 % gegenüber dem Vorjahr (€ 276,1 Mio.) auf € 304,7 Mio. ausgeweitet werden.  Das operative Ergebnis (EBIT) der Hawesko Holding AG für das Dreivierteljahr beziffert sich auf € 13,9 Mio. Es stieg damit um 2 % gegenüber der gleichen Vorjahresperiode. Das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter lag mit € 8,8 Mio. bzw. € 0,98 pro Aktie auf dem Vorjahresniveau von € 8,9 Mio. bzw. € 0,99 pro Aktie.

Die Nachfrage für Spitzen-Bordeauxweine der Jahrgänge vor 2009 bleibt weltweit sehr ruhig und es sind derzeit keine Anzeichen für eine baldige Erholung erkennbar. Diese Entwicklung betrifft vor allem die Aussichten für die im Bordeaux ansässige Tochter Château Classic, die im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von knapp € 27 Mio. erzielte. Entsprechend seiner gegenwärtigen Einschätzung geht der Vorstand davon aus, dass Château Classic 2012 einen Umsatz von € 10 Mio. nicht überschreiten wird. Für den Rest des Konzerns stellt Deutschland das Hauptabsatzgebiet dar. Hier werden sowohl die konjunkturellen als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin als gut eingeschätzt. Diese Einschätzung trifft auch auf die Absatzgebiete Schweden und Schweiz zu.

Aus Sicht des Hawesko-Vorstands ändern sich die Zielmarken gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2011 nur geringfügig: Er rechnet mit einem Anstieg des Konzernumsatzes um 10 % gegenüber dem Vorjahr (€ 411 Mio.). Bei der EBIT-Marge geht er nunmehr davon aus, dass der Vorjahreswert (6,5 %) nicht übertroffen wird. Nach heutiger Einschätzung des Vorstands ist mit einem Konzern-EBIT in der Größenordnung von € 28,5 Mio. (nach € 26,7 Mio. im Vorjahr) zu rechnen, wobei ein normaler Verlauf des wichtigen Weihnachtsgeschäfts im vierten Quartal vorausgesetzt wird. Der Vorstand rechnet mit einem Free-Cashflow nach der Auszahlung für den Erwerb von Wein & Vinos in der Größenordnung von € 2-4 Mio. für 2012.

Vorstandsvorsitzender Alexander Margaritoff: ‚Unsere ursprünglich noch höheren Umsatz- und Ergebniserwartungen für den Neun-Monats-Zeitraum wurden vor allem aufgrund der nach wie vor sehr verhaltenen Nachfrage nach älteren Bordeauxweinen nicht erreicht. Unsere positiven Annahmen für die anderen Konzernbereiche halten wir hingegen aufrecht. Wir konzentrieren uns jetzt voll auf die wichtigste Saison des Jahres und peilen auch für 2013 weitere Steigerungen von Umsatz und Gewinn an.‘


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Der Quartalsfinanzbericht zum 30. September 2012 kann unter http://www.hawesko-holding.com, ‚Investor Relations‘ –> ‚Finanzinfos‘ –> ‚Finanzberichte‘ abgerufen werden.

Herausgeber:
Hawesko Holding AG
20247 Hamburg

Internet:
http://www.hawesko-holding.com (Firmeninformationen)
http://www.hawesko.de (Online-Shop)
http://www.vinos.de (Wein & Vinos Auswahl an spanischen Weinen)
http://www.jacques.de (Jacques‘ Wein-Depot: Informationen und Online-Shop)
http://www.chateauclassic.com (Online-Offerte von herausragenden Bordeauxweinen älterer Jahrgänge)
http://www.ninetyninebottles.de (Online-Shop: Der perfekte Wein für jeden Anlass)
http://www.weinlet.de (Online-Shop: Das Outlet für Weinfreunde)

Presse/Medien:     
Vera Maria Bau,VMB Public Relations  
Tel. (0228) 4496 406    
Fax  (0228) 4496 9406    
E-Mail: vmb(at)veramariabau-pr.de   

Investor Relations:
Thomas Hutchinson, Hawesko Holding AG
Tel. (040) 30 39 21 00
Fax  (040) 30 39 21 05
E-Mail: ir(at)hawesko-holding.com

Quelle: EQS


AD-HOC Hawesko: Zwischenzeitliche Ergebnisschwäche im 3. Quartal

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RSS Feed – News Detail

AD-HOC Hawesko: Zwischenzeitliche Ergebnisschwäche im 3. Quartal

(October 30, 2012)

Hawesko: Zwischenzeitliche Ergebnisschwäche im 3. Quartal

– Keine Erholung bei den Spitzen-Bordeauxweinen älterer Jahrgänge

– Höhere Investitionen in den Geschäftsausbau

– Gesamtjahresprognose nach wie vor positiv

Hamburg, 30. Oktober 2012. Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG (HAW GR, HAWG.DE, DE0006042708) gibt heute auf Basis vorläufiger Quartalszahlen bekannt, dass sie für den Zeitraum Juli bis September 2012 ein EBIT von € 1,9 Mio. erwartet, was bedeutet, dass der Vorjahreswert von € 3,6 Mio. unterschritten wird. Hauptgrund für diesen Ergebnisrückgang ist die weltweit – aber insbesondere in Fernost – weiterhin schwache Nachfrage nach Spitzenweinen aus dem Bordeaux und deren Auswirkung auf das Geschäft der Tochtergesellschaft Château Classic. Darüber hinaus wurden die Investitionen für den Geschäftsausbau forciert – vor allem hinsichtlich einer Angebotsumstellung im Zuge der strategischen Neuausrichtung von Carl Tesdorpf – Weinhandel zu Lübeck sowie in Bezug auf eine generelle Ausweitung der E-Commerce-Aktivitäten. Die Gewinnentwicklung in den anderen Tochtergesellschaften wird nach derzeitigem Stand der Berechnungen nicht ausreichen, um die das Ergebnis schmälernden Effekte zu kompensieren. Das Konzern-EBIT wird im Neun-Monats-Zeitraum dennoch voraussichtlich € 13,9 Mio. betragen und damit knapp 2 % über Vorjahr (€ 13,7 Mio.) liegen. Eine detaillierte Analyse sowie den vollständigen Zwischenabschluss zum 30. September 2012 wird das Unternehmen am 6. November 2012 in seinem Neun-Monats-Bericht veröffentlichen.

Aus Sicht des Hawesko-Vorstands ändern sich durch die Ergebnisschwäche des Quartals die Zielmarken des Gesamtjahres 2012 jedoch nur geringfügig: Er rechnet mit einer Umsatzsteigerung von ca. 10 % gegenüber dem Vorjahr (€ 411 Mio.). Bei der EBIT-Marge geht der Vorstand nunmehr davon aus, dass der Vorjahreswert (6,5 %) nicht übertroffen wird. Nach heutiger Einschätzung des Vorstands ist mit einem Konzern-EBIT in der Größenordnung von € 28,5 Mio.  (nach € 26,7 Mio. im Vorjahr) zu rechnen, wobei ein normaler Verlauf des wichtigen Weihnachtsgeschäfts im vierten Quartal vorausgesetzt wird.

 

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Herausgeber:

Hawesko Holding AG

20247 Hamburg

Investor Relations:

Thomas Hutchinson, Hawesko Holding AG

Tel. (040) 30 39 21 00

Fax (040) 30 39 21 05

E-mail: ir@hawesko-holding.com

Quelle: EQS


AD-HOC Hawesko: Zwischenzeitliche Ergebnisschwäche im 3. Quartal

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AD-HOC Hawesko: Zwischenzeitliche Ergebnisschwäche im 3. Quartal

(October 30, 2012)

Hawesko: Zwischenzeitliche Ergebnisschwäche im 3. Quartal
– Keine Erholung bei den Spitzen-Bordeauxweinen älterer Jahrgänge
– Höhere Investitionen in den Geschäftsausbau
– Gesamtjahresprognose nach wie vor positiv

Hamburg, 30. Oktober 2012. Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG (HAW GR, HAWG.DE, DE0006042708) gibt heute auf Basis vorläufiger Quartalszahlen bekannt, dass sie für den Zeitraum Juli bis September 2012 ein EBIT von € 1,9 Mio. erwartet, was bedeutet, dass der Vorjahreswert von € 3,6 Mio. unterschritten wird. Hauptgrund für diesen Ergebnisrückgang ist die weltweit – aber insbesondere in Fernost – weiterhin schwache Nachfrage nach Spitzenweinen aus dem Bordeaux und deren Auswirkung auf das Geschäft der Tochtergesellschaft Château Classic. Darüber hinaus wurden die Investitionen für den Geschäftsausbau forciert – vor allem hinsichtlich einer Angebotsumstellung im Zuge der strategischen Neuausrichtung von Carl Tesdorpf – Weinhandel zu Lübeck sowie in Bezug auf eine generelle Ausweitung der E-Commerce-Aktivitäten. Die Gewinnentwicklung in den anderen Tochtergesellschaften wird nach derzeitigem Stand der Berechnungen nicht ausreichen, um die das Ergebnis schmälernden Effekte zu kompensieren. Das Konzern-EBIT wird im Neun-Monats-Zeitraum dennoch voraussichtlich € 13,9 Mio. betragen und damit knapp 2 % über Vorjahr (€ 13,7 Mio.) liegen. Eine detaillierte Analyse sowie den vollständigen Zwischenabschluss zum 30. September 2012 wird das Unternehmen am 6. November 2012 in seinem Neun-Monats-Bericht veröffentlichen.

Aus Sicht des Hawesko-Vorstands ändern sich durch die Ergebnisschwäche des Quartals die Zielmarken des Gesamtjahres 2012 jedoch nur geringfügig: Er rechnet mit einer Umsatzsteigerung von ca. 10 % gegenüber dem Vorjahr (€ 411 Mio.). Bei der EBIT-Marge geht der Vorstand nunmehr davon aus, dass der Vorjahreswert (6,5 %) nicht übertroffen wird. Nach heutiger Einschätzung des Vorstands ist mit einem Konzern-EBIT in der Größenordnung von € 28,5 Mio.  (nach € 26,7 Mio. im Vorjahr) zu rechnen, wobei ein normaler Verlauf des wichtigen Weihnachtsgeschäfts im vierten Quartal vorausgesetzt wird.
 
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Herausgeber:
Hawesko Holding AG
20247 Hamburg

Investor Relations:
Thomas Hutchinson, Hawesko Holding AG
Tel. (040) 30 39 21 00
Fax (040) 30 39 21 05
E-mail: ir@hawesko-holding.com

Quelle: EQS


Original-Research: Hawesko Holding AG (von GSC Research GmbH)

Pressearchiv

Original-Research: Hawesko Holding AG – von GSC Research GmbH
Aktieneinstufung von GSC Research GmbH zu Hawesko Holding AG
Unternehmen: Hawesko Holding AG
ISIN: DE0006042708

Anlass der Studie: Zahlen zweites Quartal 2012
Empfehlung: Halten
seit: 17.08.2012
Kursziel: 40,00 Euro
Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten
Letzte Ratingänderung: Kaufen auf Halten am 31.05.2012 Analyst: Thorsten Renner

Starkes zweites Quartal
 
Während sich die Stimmen über eine Abkühlung der Wirtschaft mehren, agierte Hawesko weiter in einem positiven Umfeld. Der deutsche Weinmarkt verbesserte sich sogar noch gegenüber dem ersten Quartal. So standen nach sechs Monaten eine Absatzsteigerung von 0,2 Prozent und eine wertmäßige Erhöhung des Marktvolumens von 4,5 Prozent zu Buche. Hawesko verzeichnete dabei einmal mehr eine Outperformance gegenüber dem deutschen Weinmarkt und steigerte den Umsatz im zweiten Quartal 2012 um 14,6 Prozent auf 109,0 (Vj. 95,1) Mio. Euro. Selbst unter Herausrechnung der Akquisition von Wein & Vinos lag das Wachstum bei 6,4 Prozent.
 
Das erste Halbjahr 2012 bescherte Hawesko damit kumuliert erstmals einen Umsatz von über 200 Mio. Euro. In Summe legten die Erlöse um 12,9 Prozent auf 212,4 (188,0) Mio. Euro zu. Das Halbjahres-EBIT verbesserte sich um 19,1 Prozent auf 12,0 (10,1) Mio. Euro. Der Halbjahresüberschuss erhöhte sich von 6,6 auf 7,7 Mio. Euro, was einem Ergebnis je Aktie von 0,85 (0,73) Euro entsprach. Unsere Schätzungen für das Gesamtjahr 2012 behalten wir bei und erwarten weiterhin ein Umsatzwachstum von 10,8 Prozent auf 456,0 Mio. Euro sowie einen Gewinn von 19,2 Mio. Euro bzw. 2,13 Euro je Aktie. Im Hinblick darauf sehen wir dann auch eine weitere Dividendenanhebung auf 1,70 Euro je Aktie.
 
Momentan bestätigen wir unser Rating mit „Halten“ bei einem Kursziel von 40 Euro. Sollte Hawesko das Wachstumstempo beibehalten können, sehen wir noch Spielraum für eine Anhebung des Kursziels. Speziell in den aktuell turbulenten Börsenzeiten bleibt die Hawesko-Aktie ein sehr solides Investment, das dem Anleger auch noch 4,5 Prozent steuerfreie Dividende bietet und somit nur ein begrenztes Kursrisiko nach unten aufweist.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: https://www.more-ir.de/d/11699.pdf

Kontakt für Rückfragen
GSC Research GmbH
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Quelle: EQS


Hawesko übertrifft anspruchsvolle Vorjahreszahlen

News

Hawesko übertrifft anspruchsvolle Vorjahreszahlen

Halbjahresumsatz erstmals über der Marke von € 200 Mio.
– EBIT überproportional gesteigert
– Weiterhin optimistisch für 2012

Hamburg, 3. August 2012. Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG (HAW GR, HAWG.DE, DE0006042708) veröffentlichte heute ihren Bericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2012 sowie die Zahlen für das zweite Quartal. Im Quartalszeitraum 1. April bis 30. Juni konnte der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal (€ 95,1 Mio.) um 14,6 % auf € 109,0 Mio. vor Umsatzsteuer gesteigert werden. Das Wachstum erstreckte sich auf alle drei Geschäftssegmente. Mit einem Plus von 46,8 % steigerte der Versandhandel seinen Umsatz am kräftigsten, vor allem durch die erstmalige Einbeziehung des Spanienwein-Spezialisten Wein & Vinos. Jacques‘ Wein-Depot  im Segment Facheinzelhandel wuchs um 4,9 % (bereinigt um Neueröffnungen 3,3 %), obwohl ein Großteil des Ostergeschäfts bereits im Vorquartal lief. Das Segment Großhandel konnte seinen Umsatz durch ein solides Geschäft im Inland um 3,7 % ausweiten. Das operative Konzernergebnis (EBIT) konnte im zweiten Quartal 2012 um 34,7 % auf € 7,4 Mio. und damit noch stärker als der Umsatz gesteigert werden – im Vorjahr wurden € 5,5 Mio. erzielt. Eine wesentliche Rolle spielte dabei die außerordentlich hohe Zahl der ausgelieferten Bordeauxweine des Jahrgangs 2009 im Berichtsquartal. Der Zinsaufwand erhöhte sich von € 0,1 Mio. auf € 0,2 Mio. Der Konzernüberschuss nach Steuern und Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter für das Quartal belief sich auf € 4,8 Mio. bzw. € 0,54 pro Aktie (Vorjahresquartal: € 3,6 Mio. bzw. € 0,40 pro Aktie).

Im ersten Halbjahr (1. Januar bis 30. Juni) des Geschäftsjahrs 2012 konnten der Umsatz um 12,9 % auf € 212,4 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 188,0 Mio.) und das operative Ergebnis (EBIT) um 19,1 % auf € 12,0 Mio. (Vorjahr: € 10,1 Mio.) gesteigert werden. Der Konzernüberschuss nach Steuern und Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter belief sich auf € 7,7 Mio. bzw. € 0,85 pro Aktie, nachdem im Vorjahreszeitraum € 6,6 Mio. bzw. € 0,73 pro Aktie erreicht worden war.

Nach der hervorragenden Entwicklung im ersten Halbjahr gewinnt der Geschäftsverlauf im Gesamtjahr 2012 an Kontur, so dass der Hawesko-Vorstand die Entwicklung in einzelnen Bereichen inzwischen genauer einschätzen kann. So bleibt insbesondere der Sekundärmarkt für erstklassige Bordeauxweine der Jahrgänge vor 2009 weltweit sehr ruhig, und es sind derzeit keine Anzeichen für eine baldige Erholung dieses Marktes erkennbar. Das hat Auswirkungen auf die Aussichten der im Bordeaux ansässigen Tochtergesellschaft Château Classic, die im Geschäftsjahr 2011 ein Umsatzvolumen von knapp € 27 Mio. realisierte. Nach heutiger Einschätzung wird im laufenden Geschäftsjahr eher eine Größenordnung von € 10-15 Mio. erreicht. Die Annahmen für die anderen Konzernbereiche in Bezug auf das zweite Halbjahr bleiben hingegen durchweg positiv, so dass der Vorstand insgesamt von einem Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 10 % und 12 % gegenüber dem Vorjahr (€ 411 Mio.) sowie von einer EBIT-Marge zwischen 6,6 % und 7,0 % (Vorjahr: 6,5 %) ausgeht.

Vorstandsvorsitzender Alexander Margaritoff: ‚Im Vorjahr hatten wir ein starkes erstes Halbjahr und eine eher zurückhaltende Entwicklung im zweiten verzeichnet. Mit den in diesem Halbjahresfinanzbericht vorgelegten Zahlen haben wir die sehr anspruchsvolle Hürde der Vorjahresbasis erfolgreich genommen und können jetzt mit Gelassenheit und Zuversicht auf das zweite Halbjahr schauen, und peilen auch für 2013 weitere Steigerungen von Umsatz und Gewinn an.‘

Die Hawesko Holding AG ist führender Anbieter von qualitativ hochwertigen Weinen und Champagnern. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte sie – über ihre drei Vertriebskanäle Weinfacheinzelhandel (Jacques‘ Wein-Depot), Großhandel (Wein Wolf und CWD Champagner- und Wein-Distributionsgesellschaft) und Versandhandel (insbesondere Hanseatisches Wein- und Sekt-Kontor) – einen Umsatz von € 411 Mio. und beschäftigte rund 750 Mitarbeiter. Die Aktien der Hawesko Holding AG werden außer an der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg im SDAX der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
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Der Halbjahresfinanzbericht 2012 kann unter http://www.hawesko-holding.com, ‚Investor Relations‘ –> ‚Finanzinfos‘ –> ‚Finanzberichte‘ abgerufen werden.

Herausgeber:
Hawesko Holding AG, 20247 Hamburg
Internet:
http://www.hawesko-holding.com   (Firmeninformationen)
http://www.hawesko.de                   (Online-Shop)
http://www.jacques.de                   (Standorte sowie Online-Angebot von Jacques‘ Wein-Depot)
http://www.vinos.de                     (Breites Sortiment spanischer Weine bei Wein & Vinos)
http://www.chateauclassic.com        (Online-Offerte von herausragenden Bordeauxweinen älterer Jahrgänge)

Presse/Medien:     
Vera Maria Bau, VMB Consulting   
Tel. (0228) 4496 406    
Fax (0228) 4496 9406    
E-Mail: vmb(at)veramariabau-pr.de 
  
Investor Relations:
Thomas Hutchinson, Hawesko Holding AG 
Tel. (040) 30 39 21 00
Fax (040) 30 39 21 05
E-Mail: ir(at)hawesko-holding.com

Quelle: EQS


Hawesko übertrifft anspruchsvolle Vorjahreszahlen

Pressearchiv

Hawesko übertrifft anspruchsvolle Vorjahreszahlen

(August 03, 2012)

– Halbjahresumsatz erstmals über der Marke von € 200 Mio.

– EBIT überproportional gesteigert

– Weiterhin optimistisch für 2012

Hamburg, 3. August 2012. Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG (HAW GR, HAWG.DE, DE0006042708) veröffentlichte heute ihren Bericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2012 sowie die Zahlen für das zweite Quartal. Im Quartalszeitraum 1. April bis 30. Juni konnte der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal (€ 95,1 Mio.) um 14,6 % auf € 109,0 Mio. vor Umsatzsteuer gesteigert werden. Das Wachstum erstreckte sich auf alle drei Geschäftssegmente. Mit einem Plus von 46,8 % steigerte der Versandhandel seinen Umsatz am kräftigsten, vor allem durch die erstmalige Einbeziehung des Spanienwein-Spezialisten Wein & Vinos. Jacques‘ Wein-Depot  im Segment Facheinzelhandel wuchs um 4,9 % (bereinigt um Neueröffnungen 3,3 %), obwohl ein Großteil des Ostergeschäfts bereits im Vorquartal lief. Das Segment Großhandel konnte seinen Umsatz durch ein solides Geschäft im Inland um 3,7 % ausweiten. Das operative Konzernergebnis (EBIT) konnte im zweiten Quartal 2012 um 34,7 % auf € 7,4 Mio. und damit noch stärker als der Umsatz gesteigert werden – im Vorjahr wurden € 5,5 Mio. erzielt. Eine wesentliche Rolle spielte dabei die außerordentlich hohe Zahl der ausgelieferten Bordeauxweine des Jahrgangs 2009 im Berichtsquartal. Der Zinsaufwand erhöhte sich von € 0,1 Mio. auf € 0,2 Mio. Der Konzernüberschuss nach Steuern und Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter für das Quartal belief sich auf € 4,8 Mio. bzw. € 0,54 pro Aktie (Vorjahresquartal: € 3,6 Mio. bzw. € 0,40 pro Aktie).

Im ersten Halbjahr (1. Januar bis 30. Juni) des Geschäftsjahrs 2012 konnten der Umsatz um 12,9 % auf € 212,4 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 188,0 Mio.) und das operative Ergebnis (EBIT) um 19,1 % auf € 12,0 Mio. (Vorjahr: € 10,1 Mio.) gesteigert werden. Der Konzernüberschuss nach Steuern und Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter belief sich auf € 7,7 Mio. bzw. € 0,85 pro Aktie, nachdem im Vorjahreszeitraum € 6,6 Mio. bzw. € 0,73 pro Aktie erreicht worden war.

Nach der hervorragenden Entwicklung im ersten Halbjahr gewinnt der Geschäftsverlauf im Gesamtjahr 2012 an Kontur, so dass der Hawesko-Vorstand die Entwicklung in einzelnen Bereichen inzwischen genauer einschätzen kann. So bleibt insbesondere der Sekundärmarkt für erstklassige Bordeauxweine der Jahrgänge vor 2009 weltweit sehr ruhig, und es sind derzeit keine Anzeichen für eine baldige Erholung dieses Marktes erkennbar. Das hat Auswirkungen auf die Aussichten der im Bordeaux ansässigen Tochtergesellschaft Château Classic, die im Geschäftsjahr 2011 ein Umsatzvolumen von knapp € 27 Mio. realisierte. Nach heutiger Einschätzung wird im laufenden Geschäftsjahr eher eine Größenordnung von € 10-15 Mio. erreicht. Die Annahmen für die anderen Konzernbereiche in Bezug auf das zweite Halbjahr bleiben hingegen durchweg positiv, so dass der Vorstand insgesamt von einem Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 10 % und 12 % gegenüber dem Vorjahr (€ 411 Mio.) sowie von einer EBIT-Marge zwischen 6,6 % und 7,0 % (Vorjahr: 6,5 %) ausgeht.

Vorstandsvorsitzender Alexander Margaritoff: ‚Im Vorjahr hatten wir ein starkes erstes Halbjahr und eine eher zurückhaltende Entwicklung im zweiten verzeichnet. Mit den in diesem Halbjahresfinanzbericht vorgelegten Zahlen haben wir die sehr anspruchsvolle Hürde der Vorjahresbasis erfolgreich genommen und können jetzt mit Gelassenheit und Zuversicht auf das zweite Halbjahr schauen, und peilen auch für 2013 weitere Steigerungen von Umsatz und Gewinn an.‘

Die Hawesko Holding AG ist führender Anbieter von qualitativ hochwertigen Weinen und Champagnern. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte sie – über ihre drei Vertriebskanäle Weinfacheinzelhandel (Jacques‘ Wein-Depot), Großhandel (Wein Wolf und CWD Champagner- und Wein-Distributionsgesellschaft) und Versandhandel (insbesondere Hanseatisches Wein- und Sekt-Kontor) – einen Umsatz von € 411 Mio. und beschäftigte rund 750 Mitarbeiter. Die Aktien der Hawesko Holding AG werden außer an der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg im SDAX der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Quelle: EQS


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